Ein Muss für Leipzig-Besucher: Die Riesentropenhalle Gondwanaland im Leipziger Zoo

(c) Bananenfalter / commons.wikimedia.org

16.500 Quadratmeter birgt das stählerne Dach der Tropenhalle Gondwanaland im Leipziger Zoo, das in einer Höhe von nahezu 35 Metern über dem künstlichen Dschungel spannt. Im Inneren herrschen 26 Grad Celsius mit einer Luftfeuchtigkeit von 60 bis 100 Prozent. Die nasse Hitze nimmt aber jeder Besucher der Anlage gern auf sich, um die riesigen Bäume, kleinen Wege und vor allem die interessanten Bewohner kennenzulernen. Zu bestaunen sind seltene Tiere aus Südamerika, Afrika und Asien, die zu den bedrohten Arten gehören. Die 300 verschiedene Exemplare umfassen beispielsweise Meerkatzen, Riesenotter, einen Komodowaran, Zweifinger-Faultiere, ein Zwegflusspferd und natürlich den Medienliebling, das schielende Oppossum Heidi. Es hat etwas gedauert, bis sich die Bewohner des neuen Areals an ihre Umgebung gewöhnt hatten.

Beispielsweise musste sich der Hornvogel erst an seinen durchsichtigen Käfig gewöhnen. Ein paar farbige Streifen wurden angebracht, um Kollisionen zu verhindern. Wer sich fragt, ob die Tiere alle friedlich nebeneinander leben, kann beruhigt sein, denn auch wenn es dem Besucher oft verborgen bleibt, existieren weiterhin Abgrenzungen zwischen den Arten. Seit der Öffnung der Halle können die Zoobesucher jeden Teil des kleinen Dschungels erkunden, über verschiedene Wege wandern oder in den Wipfeln wandeln bis hinauf zum höchsten Baum. Nachdem die ersten Anstürme von Gästen aus der gesamten Bundesrepublik vorrüber sind, werden die Vögel, die ebenfalls unter dem Dach leben sollen, eingewöhnt.

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